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Diabetes und Nierenschwäche


Medizinischer Hintergrund



Die Nierenschädigung gehört zu den häufigen Nebenerkrankungen der Zuckererkrankung, die medizinisch als Diabetes mellitus bezeichnet wird. Der Diabetes mellitus Typ II führt in 20-40% der Erkrankungsverläufe zu einer Nierenerkrankung, Im schlimmsten Falle kann dies eine Dialyse (Blutwäsche) notwendig machen. 6,7 Millionen Typ II Diabetiker leben derzeit in Deutschland, Tendenz steigend – das gilt auch für die Nierenschwäche. Sie kann im Übrigen frühzeitig erkannt werden, ganz einfach durch einen Urintest.

Wofür eine Studie zur Behandlung der Nierenschwäche bei Diabetes?



Die Nierenschädigung als Begleiterscheinung der Zuckererkrankung ist Ausdruck der Gefäßerkrankung, die mit dem Diabetes mellitus verbunden ist. Diese Gefäßerkrankung betrifft aber nicht die Niere alleine, sie führt zudem zu einem erhöhten Herzinfarktrisiko, Schlaganfallrisiko, sowie zur Verschlusskrankheit der Beinarterien. Diese Erkrankung heißt Arteriosklerose. Ein neues Medikament, das diese Organschäden vermindert, ist nun entwickelt worden.

Was für Studien werden bei Synexus zur Nierenschwäche bei Diabetes durchgeführt?



Derzeit laufen an den Studienzentren in Bochum und Frankfurt zwei Studien zur Therapie der Nierenschwäche bei Diabetes mellitus Typ II. Hierbei wird ein neues Medikament in Tablettenform zu der bestehenden Diabetesmedikation hinzugefügt, das die Gefäßkomplikationsrate wie Verschlechterung der Nierenfunktion oder Herzinfarktrisiko zusätzlich senken soll. Die Studien zur Arzneimittelsicherheit zeigten positive Ergebnisse. Die Chance, das neue Medikament zu erhalten liegt bei 50%.

Link-Referenzen:
[1] https://www.synexus-studien.de/detail/patienteninfo_539_Diabetes.asp
 
www.synexus-studien.de | Stand: 19.08.2018
https://www.synexus-studien.de/detail/tg_diabetes-nieren.asp


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